Anwendung von Tinkturen

Tinkturen kann man tropfenweise innerlich anwenden oder man wendet sie, meistens verdünnt, äusserlich an.

Innerliche Anwendung

Die innerliche Anwendung hängt von ihrem gesundheitlichen Problem und von der Art der Tinktur ab.

Eine Tinktur, die aus einer ungiftigen Heilpflanze hergestellt wurde, kann man wie folgt anwenden, wenn der Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker nichts anderes verordnet hat:

  • 2 bis 3 mal täglich 10 bis 50 Tropfen
Achtung!
Tinkturen sollten nur von Erwachsenen eingenommen werden.
Alkoholkranke und Leberkranke sollten keine Tinkturen einnehmen.

Äusserliche Anwendung

Da Tinkturen die Haut austrocknen, werden sie meistens nur verdünnt angewendet.

Durch den Alkohlgehalt wirkt jede Tinktur antibakteriell, was bei vielen Anwendungsgebieten bereits ein wesentlicher Teil der Heilwirkung ist.

Man kann Tinkturen mit Wasser verdünnt für Teilbäder und Waschungen verwenden.

Oder man taucht eine Kompresse in tinkturhaltiges Wasser und legt einen Umschlag an.

Bei kleinen Anwendungsstellen kann man Tinkturen auch pur auftupfen, z.B. Mückenstich.

Ausserdem kann man Tinkturen in Cremes einarbeiten, um die Wirkung der Tinktur mit der pflegenden Wirkung einer Creme zu kombinieren.

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