Karden-Tinktur

Die Karde gehört hierzulande nicht unbedingt zu den traditionell als Heilpflanze verwendeten Pflanzen.

Da die Kardenwurzel jedoch gegen Borreliose helfen kann, selbst in manchen Fällen, in denen Antibiotika nicht den erwünschten Effekt hatten, wird die Karde immer beliebter, denn Borreliose entwickelt sich zu einer häufigen Erkrankung.

Im Falle einer Borreliose sollte man natürlich in erster Linie den Arzt aufsuchen und auch, nach Empfehlung des Arztes die Antibiotika-Behandlung sorgfältig durchführen. Ergänzend kann man eine sechswöchige Kur mit Kardentinktur durchführen, sofern dies vom Arzt erlaubt wird.

Borreliose ist aber nicht das einzige Anwendungsgebiet der Karde. Sie kräftigt das Immunsystem, stärkt die Verdauung und den Stoffwechsel und hilft gegen allerlei Hauterkrankungen.

Konzentriert angewendet kann Karden-Tinktur die Haut reizen, daher sollte man sie in den meisten Fällen verdünnt anwenden.

Bei der Behandlung von Warzen ist die hautreizende Wirkung jedoch erwünscht. Zu diesem Zweck kann man die Kardentinktur pur auftupfen.

Inhalt

Anwendungsgebiete

  • Borreliose
  • Immunsystem stärkend
  • Verdauungsschwäche
  • Magenschwäche
  • Gallenschwäche
  • Rheuma
  • Gicht
  • Ödeme
  • Kopfschmerzen
  • Hautkrankheiten
  • Furunkel
  • Sommersprossen
  • Warzen
  • Fingerwunden

Siehe auch:

Anwendungsweise

Innerlich

Soweit vom Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker nicht anders verordnet:
  • 2 bis 3 mal täglich 10 bis 50 Tropfen einnehmen

Äusserlich

  • Als Kompresse
  • Verdünnt als Teilbad
  • Verdünnt zur Waschung
  • Pur auftupfen
  • In Cremes

Siehe auch:

Zutaten

  • Kardenwurzel
  • Doppelkorn oder Weingeist

Anleitung

  1. Die Kardentinktur wird aus den Wurzeln der Karde hergestellt.
  2. Die Wurzeln kann man im Spätherbst ausgraben.
  3. Dann werden sie gründlich gewaschen.
  4. Zerkleinern Sie die Wurzeln.
  5. Das ist schwieriger als es aussieht, denn die Kardenwurzeln sind enorm hart.
  6. Im Zweifelsfall nimmt man eine Astschere für diesen Zweck.
  7. Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.
  8. Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.
  9. Giessen Sie Doppelkorn über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.
  10. Verschliessen Sie das Glas.
  11. Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.
  12. Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.
  13. Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert. Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.
  14. Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.
  15. Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.
  16. Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.
  17. Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.
  18. Verschliessen Sie die Flasche.
  19. Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.
  20. An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.

Foto-Anleitung


Die Kardentinktur wird aus den Wurzeln der Karde hergestellt.

Die Wurzeln kann man im Spätherbst ausgraben.

Dann werden sie gründlich gewaschen.


Zerkleinern Sie die Wurzeln.

Das ist schwieriger als es aussieht, denn die Kardenwurzeln sind enorm hart.

Im Zweifelsfall nimmt man eine Astschere für diesen Zweck.


Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.

Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.


Giessen Sie Doppelkorn über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.

Verschliessen Sie das Glas.

Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.

Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.


Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert.

Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.

Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.


Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.

Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.


Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.

Verschliessen Sie die Flasche.

Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.

An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.

Disclaimer!
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Arztbesuch ersetzen.
Gehen Sie unbedingt zum Arzt, wenn Sie unklare oder heftige Gesundheitsbeschwerden haben.
Kinder, Alkoholkranke und Leberkranke sollten keine Tinkturen einnehmen.

























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